Unsere Highlights auf Bali

Knapp über vier Wochen haben wir während unserer Indonesienreise auf Bali verbracht.
Das war natürlich viel zu kurz.

Aber wir hatten trotzdem eine super Zeit und Bali hat uns definitiv verzaubert. Es hat für uns etwas Magisches. Warum und was unsere Highlights auf dieser tollen Insel in Indonesien waren verraten wir dir.

Mit dem Roller über die Insel cruisen

Ein Roller ist auf Bali absolute Pflicht. Ohne Roller hast du Bali nicht gesehen. Mit 50.000 IDR (3,33€) pro Tag ist der Preis auch mehr als fair.

Wir haben es unglaublich genossen einfach umherzufahren und die Aussicht rechts und links auf uns wirken zu lassen. Es gibt nämlich überall was zu sehen. Ob wunderschöne grüne Reisfelder, enge niedliche Gassen, kleine Tempel oder einfach nur die Balinesen, wie sie vor ihren Häusern sitzen und den Tag genießen.

Es müssen nicht immer die großen bekannten Sehenswürdigkeiten das Ziel sein. Wenn du einfach nur ganz ohne Ziel durch die Gegend fährst, entdeckst du auf Bali mitunter irgendwo Dinge, die eigentlich viel schöner sind. Vor allem bist du dann meistens ganz allein. Ohne verrückte Touristenmassen und Fotos knipsende Asiaten ;).

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Der Affenwald in Ubud

Der Affenwald in Ubud ist einer DER Klassiker auf Bali. Dort ist wahnsinnig viel los und es sind jede Menge Menschen unterwegs. Mit 45.000 IDR (3€) ist der Eintritt für balinesische Verhältnisse schon fast teuer. Aber natürlich immer noch günstig und es hat sich für uns definitiv gelohnt.

Bereits auf dem Parkplatz haben wir die ersten Affen gesehen und sind schon leicht ausgeflippt. Als hätten wir noch nie Affen gesehen. Aber naja. Wenn sie nicht völlig abwesend hinter Gittern auf einem Autoreifen schaukeln ist das für uns schon Erlebnis. Und die Affen in Ubud sind definitiv nicht schlecht drauf. Ganz im Gegenteil. Die haben es faustdick hinter den Ohren.

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Wir hatten jede Menge Spaß und hätten sie stundenlang beobachten können, wie sie sich gegenseitig ihrer Körperpflege gewidmet haben :D.

Das beste Obst und die tollsten Smoothies 

Das Obst auf Bali ist definitiv eines unserer Highlights. Es gibt Obst quasi überall, in tollster Auswahl und zu lachhaft günstigen Preisen. Mango, Dragonfruit, Bananen, Ananas, Melone und so weiter. Es ist frisch und schmeckt sooo gut.

Es gibt auf Bali auch Früchte, die wir vorher gar nicht kannten. Wie beispielsweise Durian, auch bekannt als Stinkfrucht. Was ist das bitte für eine Frucht? Und vor allem, wer isst das? Kennst du den Geruch von alten vergammelten Zwiebeln? So riecht und schmeckt Durian. Lecker :P.

Wenn du Glück hast kommst du während deiner Tour mit dem Roller an einem größeren Obststand vorbei. Nimmst du in Canggu die Hauptstraße nach Westen stolperst du auf jeden Fall über welche. Für eine volle Tüte mit zwei Mangos, zwei großen Dragonfruits, Bananen und irgendwas von dem wir keine Ahnung haben wie es heißt (auf jeden Fall war es keine Durian) haben wir etwa 80.000 IDR (ca. 5€) gezahlt. Irre.

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Der Surf-Lifestyle und die tollen Wellen

Bali ist bekannt für seine tollen Surfspots. Ob für blutige Anfänger oder Profis, Bali bietet auf jeden Fall eine tolle Welle.

Da wir noch zu den Anfängern gehören und während unserer Zeit auf der Insel ein bisschen üben wollten, haben wir uns hauptsächlich in Canggu aufgehalten.

In Canggu wird der Surfer-Lifestyle ganz groß geschrieben. Es gibt jede Menge Surfshops, Surfschulen und quasi Jeder hat ein Brett unterm Arm oder an seinen Roller geklemmt. An den Stränden Old Man’s, Batu Bolong oder Berawa kannst du dich dann in die Wellen stürzen. Möchtest du dir ein Board ausleihen und vielleicht gleich noch einen Lehrer dazu, dann ist das hier überhaupt kein Problem.

Ein Board kostet im Schnitt 100.000 IDR (6,66€) für den ganzen Tag oder 50.000 IDR (3,33€) für etwa zwei Stunden.

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Außerdem waren wir für drei Tage in Medewi. Der kleine Ort an der Westküste bietet die längste Welle Indonesiens. Wahnsinn. Sowohl fortgeschrittene Anfänger als auch Profis sollten hier definitiv mal vorbeischauen.

Richtig verrückte Wellen findest du auch am Uluwatu. Entlang der Steilküste sind die Wellen einfach nur irre riesig und wirklich nur was Könner. Aber auch das Zuschauen macht schon mega Spaß.

Du spürst den Hinduismus in jedem Winkel der Insel

Obwohl Indonesien insgesamt vor allem vom Islam geprägt ist, herrscht bei den Balinesen vorwiegend der hinduistische Glaube. Gemischt mit alten balinesischen Traditionen ist der Hinduismus auf Bali auch etwas ganz Besonderes.

Es muss immer ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse herrschen, beides ist wichtig und beidem wird Aufmerksamkeit geschenkt. So gibt es zum Beispiel Geschenke als Dank an die Götter und kleine Opfergaben als Besänftigung für die Dämonen.

Diese kleinen Opfergaben siehst du auch überall und sie gehören zum Bild von Bali einfach dazu. Außerdem stehen in jeder Ecke Räucherstäbchen. Selbst wenn du mit dem Roller fährst, weht dir ab und zu der Duft von Räucherstäbchen entgegen. Es riecht einfach so toll und gemeinsam mit den kleinen Tempeln überall und den bunten Opfergaben verleiht es der Insel einfach etwas Magisches.

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Bouncing (Trampolinspringen) in Canggu

Neben dem Surfen und dem Power-Ausruhen am Strand war das Bouncing ein absolut geniales sportliches Highlight für uns. Wir haben den Bounce-Park in Canggu durch Zufall entdeckt und mussten es einfach ausprobieren. Vor allem Christian ist fast durchgedreht vor Freude. Er wollte das schon seit Langem mal machen und hier war die Chance endlich gekommen. Die haben wir genutzt und das gleich zweimal. Weil es einfach so geil war.

Eine Stunde fröhliches Springen kostet übrigens 125.000 IDR (ca. 8,33€). Und die Stunde reicht auch vollkommen aus. Du wirst pumpen wie ein Maikäfer.

Indonesische Küche im Warung oder auf der Straße genießen

Wir beide lieben die asiatische Küche. Indonesisch war für uns aber neu und wir hatten uns sehr darauf gefreut. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Die indonesische Küche ist super lecker. Teilweise ist es ein sehr einfaches Essen. Reis, ein bisschen Gemüse und Huhn und Kecap Manis (süße Sojasoße) und fertig. Aber es schmeckt. Zu unseren Highlights zählen definitiv auch die frittierten Bananen und die kleinen Kokos-Pancakes. Mmhh.

Vor allem direkt aus einem kleinen Wagen am Straßenrand oder in den kleinen traditionellen Warungs. Dort wo der Tourismus noch keine Rolle spielt, keiner Englisch spricht und du keine Ahnung hast, was du eigentlich isst, ist es meistens besonders gut.

Einfach ausprobieren. Es schmeckt ganz bestimmt toll. Wenn nicht gerade Durian eine Zutat ist :P.

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Die Tempel Balis

Bali und seine Tempel. Es gibt schätzungsweise 20.000 Tempel auf dieser kleinen Insel. Wahnsinn. Wir haben natürlich nicht geschafft uns alle anzuschauen, aber die wenigen waren schon unglaublich beeindruckend.

Zu unseren Highlights gehört der Taman Ayun. Klein aber fein, mit einem wunderschönen Garten angelegt. Bei unserem Besuch war sehr wenig los und wir konnten die friedliche Atmosphäre ohne großen Trubel um uns herum genießen.

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Der Tempel Tanah Lot ist schon eine ganz andere Nummer. Er ist wahnsinnig beeindruckend. Ins Meer gebaut steht er auf einem Felsen und liefert vor allem bei Sonnenuntergang eine irre Kulisse. Aber die Menschen! Wahnsinn wie touristisch dieser Ort ist.

An einem nicht weniger beeindruckenden Ort steht der Uluwatu-Tempel. Die Steilküste ganz im Süden Balis ist so ganz anders, als der Rest der Insel. Es war für uns einer der schönsten Ausflüge, die wir gemacht haben. Auch wenn die Fahrt aufgrund des unglaublichen Verkehrs leicht anstrengend ist, hat es sich für diesen Ausblick definitiv rentiert.

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Die saftig grünen Reisterrassen

Warst du auf Bali und hast keine Reisterrassen gesehen, dann hast du Bali nicht gesehen. Sie gehören einfach dazu und du musst auch nicht lange danach suchen. Wir sind mit unserem Roller nur wenige Minuten aus Canggu rausgefahren und standen schon mittendrin. Die riesigen saftig grünen Felder sind einfach irre schön.

Touristisches Highlight sind natürlich die Tegalalang Reisterrassen bei Ubud. Riesig. Wie es uns dort ergangen ist, kannst du hier noch etwas genauer nachlesen.

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Wusstest du außerdem, dass die Reisterrassen mit ihrem ausgeklügelten Bewässerungssystem seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe sind?

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2 Kommentare

  • Antworten
    Sara
    30. August 2016 at 10:42

    Hey ihr 2! 🙂

    Toller Beitrag, beschreibt genau das was wir auch darüber denken. Bali hat uns auch richtig verzaubert. Nur noch 18 Tage dann geht es wieder los! <3 🙂

    Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit in Australien.

    Liebe Grüße

    Sara

    • Antworten
      Lini
      1. September 2016 at 14:00

      Dankeschön :). Und ja, Bali muss einen verzaubern. Sonst hat man wohl irgendwas falschgemacht :D.
      Wahnsinn, dass es bei euch schon wieder losgeht. Aber das wird toll. Genießt es und bestellt der Insel liebe Grüße von uns ;).

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