Reisetagebuch #6 – Von Koalas, Kängurus und einem Mammut

Es ist wieder eine Woche hier im wunderschönen Hahndorf vergangen und Einiges passiert.

Wir haben ein bisschen die Umgebung unsicher gemacht, mit unserem Auto waren wir mehrmals in der Werkstatt, es hat jetzt endlich einen Namen und wir müssen ausziehen.

Aber von vorn.

Am letzten Freitag haben wir es nun endlich mal geschafft direkt nach Adelaide reinzufahren. Christian wollte endlich mal seinen BJJ-Anzug nutzen, den er extra mit ans andere Ende der Welt genommen hat, und so führte uns unser Weg zur Jiu-Jitsu-Academy Adelaide.

Wir wurden fröhlich von Kane, dem der Laden gehört, begrüßt und anschließend konnte sich Christian endlich mal wieder gemeinsam mit anderen verschwitzten Männern über die Matten rollen. Nach 2h war er unglaublich happy, völlig fertig und einfach nur glückseelig.

Da wir in der Nähe waren führte uns unser Weg auch zum bekannten Central Market von Adelaide.  Dort roch es überall so wunderbar. Es gab unzählige tolle Stände mit Obst, Brot, Kaffee und sonstigen frischen Leckerein, die man auf einem typischen Markt eben so findet. Wir schlenderten durch die Gänge, bestaunten das tolle Essen und gönnten uns noch ein Eis. Mmhh…

Central market Adelaide

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Am Wochenende standen dann der Mount Lofty und der Cleland Wildlife Park auf dem Tagesprogramm. Die Aussicht vom Mount Lofty war der Wahnsinn. Der Panoramablick über ganz Adelaide und das Meer war einfach nur atemberaubend. Ich glaube wir hatten noch nie einen so tollen Blick auf eine Stadt. Wahnsinn.

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Im Cleland Wildlife Park war es nicht weniger wunderbar. Zwar gab es dort keine atemberaubende Aussicht, aber dafür Koalas und Kängurus. Und die sind so unglaublich süß. Vor allem die Koalas. Wie kann man bitte so unfassbar niedlich sein? Wie sie auf ihrem Ast saßen und gemütlich an dem Eukalyptusblatt knabberten war zu süß. Eigentlich sind sie aber wirklich sehr unspektakuläre Tiere. Mit 18-20 Stunden Schlaf am Tag und dem Rest niedlichen Eukalyptusgeknabber ist deren Leben nicht wirklich aufregend. Aber ich könnte sie trotzdem den ganzen Tag beobachten und einfach nur anschauen, einfach weil sie so süß anzusehen sind.

Die Kängurus sind da schon verrückter und nicht weniger putzig. Vor allem wie sie so durch die Gegend hüpfen. Tolle Tiere.

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Sonst gibt es zahlreiche News zu unserem Auto. Mit seinen 23 Jahren hat er doch noch einige Gebrechen, die wir reparieren müssen. Es gab neue Reifen, neue Stoßdämpfer, einen neuen Auspuff und sogar einen Dachgepäckträger. Abgesehen von den Reifen konnten wir alles Second Hand erstehen und so eine Menge Geld sparen.

Jetzt müssen wir nur noch unsere Zigarettenanzünder in Gang bekommen. Wir haben zwar drei Stück davon, an denen wir unser Handy, Laptop, Kühlschrank und so weiter laden könnten, aber leider funktionieren alle drei nicht. So wird es erstmal nichts mit einem Roadtrip. Aber wenn das Problem gelöst ist, kann es vielleicht bald auf die Straße gehen.

Tja und wie heißt unser tolles Heim auf vier Rädern nun?

Die Vorschläge im Facebook waren alle super und Christian war spontan der Meinung Manfred muss er heißen. Irgendwie hat es mir gefallen, aber es hat noch was gefehlt. Und du kennst doch bestimmt auch Situationen in denen du einen Gedanken hast und dein Gegenüber spricht ihn auf einmal aus? So ging es uns dann letztendlich.

Manfred hat mit gefallen, aber Manni fand ich noch cooler. Das erinnert mich an das witzige Mammut von Ice Age und unser Auto hat eindeutig was von einem Mammut. Als ich diesen brillianten Vorschlag Christian unterbreiten wollte, meinte er auf einmal wir könnten unser Auto ja auch Mammut nennen. Da war ich kurz sprachlos.

Also die Sache ist beschlossen. Unser Auto bzw. weißes Mammut heißt nun Manni 🙂.

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Die letzte Neuigkeit der Woche ist, dass wir nun doch eher bei Sarah und Mark ausziehen als gedacht. Und zwar heute schon. Warum?

Mark fliegt morgen für eine Woche nach Shanghai und Sarah ist in den nächsten Tagen unglaublich viel auf Arbeit eingespannt. Deshalb hat sie uns gefragt, ob es für uns in Ordnung ist, wenn wir zu einer Freundin von ihr ziehen. Sie selbst hat die kommenden Tage leider keine Zeit mehr für uns und ihre Freundin würde sich über Hilfe wohl sehr freuen. Na also gut, warum nicht.

So sehen wir nochmal andere vier Wände, lernen wieder neue Menschen kennen und können weitere Erfahrungen sammeln. Also wir sind gespannt was uns erwartet.

Wir werden es dir berichten.

Fazit:

Unser Zuckerstück der letzten Tage war der Besuch im Wildlife Park. Diese unfassbar niedlichen Koalas und Kängurus zu beobachten und ihnen so nahe zu kommen war einfach wunderschön. Unser Auto ist zur Zeit unser Säurebad. Wir sind froh, wenn alles repariert ist, was repariert werden muss und wir hoffen, dass wir dabei weiterhin so günstig davonkommen.

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